Tag Archive for 'Film'

Gravel Road Love.

Die Menschen von Rapha machen ziemlich schicke Radklamotten, doch nicht nur das. Fester Bestandteil des Marketings ist ein ganzer Batzen an Filmen, in denen immer wieder Rennräder über Dreckwege geprügelt werden. Für die einen ist das Mißbrauch, für andere geht es eher in Richtung Wallfahrt. Wir finden uns an der Stelle wieder.

Rapha hat drei Tickets bei uns gebucht, von denen eins jetzt auf ihrem Blog verlost wird. Wer also noch mitfahren will: Einfach unter diesem Beitrag melden und bis Freitag warten. Und im Fall des Falles nicht vergessen: Für uns darf’s diesmal etwas dicker sein.

Ken Bloomer, CremaCycles.

Im letzten Jahr mit uns unterwegs: Ken Bloomer, Independent Fabrication. In diesem Jahr mit uns auf Strecke: Ken Bloomer, CremaCycles. Was ist denn da passiert? Ganz einfach: Ken hat seine eigene Bike- und Rahmenmarke gegründet. Und Basti – der im orangenen Shirt – war daran nicht ganz unbeteiligt, hat viel mehr in Ken einen ebenso Singletrack süchtigen Kumpanen gefunden und sich – man will ja auch mal mountainbiken – gleich noch mit ihm um die Shorttrack-Serie CremaCross gekümmert sowie um Freiburg Collective.

Und daran sieht man dann auch: Da ist jemand ziemlich rührig. CremaCycles ist also seit diesem Jahr mit handgebauten kanadischen Rahmen am Start, holt Embrocation nach Deutschland sowie Firefly Bicycles, eine Art Ausgründung aus Independent Fabrication. Und am Start bedeutet: Auch bei uns am Start. Denn das ist mal klar, Ken ist seit ca. zwei Jahren einer unserer tatkräftigsten Unterstützer und das will gewürdigt werden.

Wir machen das am besten per Video – wer’s gedreht hat erkennt man ja – und weisen hier auch auf Kens neue Website hin. Ausserdem kommen auch die Bilder dieses Beitrags von ertzui.

Hey there Singletrack Maniac: You rock and you know it!

Laufradservice Felix Wolf.

Wenn man wie in unserem Fall etwas Zeit hat, sich monatelang mit ein paar Herbsttagen zu beschäftigen, befällt einen die eine oder andere Sorge. Zum Beispiel: Wie gehen wir eigentlich mit Defekten um? Sicher, wir wollen, können und werden uns nicht um alles kümmern. Man könnte, wenn es irgendwem irgendwo die Maschine zerhaut, auch einfach sagen: Pech gehabt, that’s life, das ist das Beast of the East. Andererseits haben wir aber noch nie etwas gegen elegante Lösungen gehabt und im Falle spontanen Material-, genauer Laufradversagens, heisst diese eben: Felix Wolf.

Wahrscheinlich ist Felix einigen hier schon ein Begriff, nur nochmal zur Sicherheit: Der gute Mann hat sich in den letzten Jahren zu einer der Koriphäen des Laufradbaus entwickelt und wer einen Blick auf die seinem Webauftritt innewohnende Galerie wirft wird erkennen, dass hier jemand mit mittlerweile beeindruckender Erfahrung vor allem im hochqualitativen Bereich Laufräder baut. Wer dazu noch in diversen Onlineforen unterwegs ist wird außerdem wissen, dass Felix ziemlich genau zu erläutern weiss, wie ein Laufrad funktioniert und warum er welche Lösung präferiert. Wir kennen Felix schon seit einigen Jahren und freuen uns erstens für ihn, denn sein aus dem Hobby erwachsenes Unternehmen hat eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Und dann freuen wir uns für uns und für euch, denn Herr Wolf gibt uns in diesem Jahr aus freien Stücken den Laufradmechaniker.

Felix wird als Starter mit on tour sein und packt den Zentrierständer gleich mit ein. Wer sich also eine Speiche zerschiesst oder in einer der berüchtigten Lausitzer Abfahrten das Laufrad achtet, kann sich am Abend an Herrn Wolf wenden und den Defekt von geübter Hand beheben lassen. Und dass Felix auf Anfrage sowohl zu ganz hypothetischen als auch plötzlich akuten Laufradfragen Auskunft geben kann und wird, kann auch als gesichert gelten.

Viele Grüße also nach Dresden und Willkommen an Bord!

PBP.

Just in diesen Stunden setzt sich in einem Vorort von Paris ein vierstelliges Fahrerfeld auf unterschiedlichsten Langstreckenmaschinen in Bewegung. Viel besungen, von vielen erträumt, unglaubliche Daten, ein Meer von Geschichten: Paris-Brest-Paris findet statt. Über 1200 km geht’s in maximal 90 Stunden an die Atlantikküste und zurück. Seit 1891 findet die Langstreckenfahrt statt, alle Starter haben sich in Brevets von 200, 300, 400 und 600 km Länge qualifiziert.

Unter den 6000 Fahrerinnen und Fahrern, die sich in diesem Jahr nach ihrer Krone des Langstreckenfahrens strecken, sind auch drei, die bei Critical Dirt am Start stehen werden. Praktischerweise bietet die PBP-Website ein Online-Kontrollstellen-Kontrollier-Tool. Wir konnten uns bei Matthias (Startnummer 7002) und Arne (Segel 8383, Start in der Montagmorgenstartgruppe) vorher die Verfolgungserlaubnis einholen, so sind wir wenigstens minimal dabei. Der dritte im Bunde bleibt vorerst inkognito, bekommt aber wenn alles klappt zwischen Göttingen und Görlitz Gelegenheit, uns von seinen Strapazen zu berichten.

Jungs, wir fiebern mit euch und sind doch meilenweit entfernt von dem, was ihr genau jetzt erlebt. Wir sehen uns beim Abtrainieren, bis dahin nochmal aus voller Kehle: Allez, Allez und Bon Courage!

Göttingen.

Gleiches wie für Görlitz gilt auch für Göttingen: Unterbringen Sie sich bitte selbst! Die Eckdaten sind klar: Wir sind ab 7 Uhr am Start, spätestens um 8 Uhr solltet auch ihr das sein. Um 9 rollen wir dann los in Richtung Osten. Die Bahnverbindungen in die Leinestadt sind lustig: Aus Frankfurt ist man schnell dort, aus München ist’s auch okay, kommt man allerdings aus Dresden oder Leipzig, darf man des öfteren umsteigen und gezwungenermaßen die Langsamkeit entdecken. Daher könnte es für einige von euch günstiger sein, schon am Donnerstag anzureisen und die Nacht in Göttingen zu verbringen. David hat mal eben die Möglichkeiten aufgelistet: Das Hostel37 liegt sehr günstig und hat immerhin 11 Betten, die Jugendherberge ist wiederum etwas abseits, sollte aber mehr als genug Platz haben. Hier findet sich außerdem ein Verzeichnis der meisten Unterkünfte der Stadt und für einige von euch ist vielleicht auch Couchsurfing interessant.

Wer doch am Freitagmorgen anreisen will und sein Rad im ICE per Verpackung zum Gepäckstück zu machen gedenkt: Wir können auf keinen Fall Radkartons transportieren! Sowas wie Bettlaken etc. bekommen wir sicher in eure von uns zu transportierenden Taschen gequetscht, für alles, was darüber hinaus geht, haben wir aber keine Kapazität. In diesem ärgerlichen Zusammenhang sei hier auch an die ADFC-Initiative zum Radtransport im ICE verwiesen. Vielleicht bringt’s ja was?